Guten Morgen allerseits, mein letzter Blogeintrag ist schon etwas her - und auch dieser hier wird nicht allzu lang. Eine kleine Geschichte ists, eine von fünf fertiggestellten und zusammengehörigen. Vier weitere sind in Arbeit und werden in Zukunft nachgereicht. Ich wünsche euch also viel Spaß beim Lesen, vielleicht bekommt ihr ja Lust auf die 4 folgenden. Wer Rechtschreib- und Grammatikfehler findet ... bitte nen kurzen Kommentar abgeben, damit ich den/die entfernen kann ;) Vorfeierabenderlebnisse Grüße

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Die Welt ist voller Fragen, zum Beispiel mit diesen hier: Warum schlagen manche Zeit tot, und warum suchen andere Zeit, um sie letztendlich auch totschlagen zu können. Und warum schlägt man eigentlich überhaupt Zeit tot?
Manch einer wird mir jetzt entgegensetzen, man würde auch Hühnchen kaufen, um sie totzuschlagen, zumindest früher, heute kauft man sie ja ganz human tiefgekühlt - Zeit jedoch kann man nicht essen, nicht mal trinken, nur nutzen, allerdings nur im lebendigen Zustand, oder auch tot? Ich bin verwirrt. Kann Zeit eigentlich leben, und wenn ja, wie sieht denn das aus? Ich meine, eine Uhr - die kann man runterschmeißen - dann ist sie tot, zumindest der Kuckuck in der Uhr drin,d er ist hinüber. Aber die Zeit? Ich weiß nicht - nein, definitiv nicht, die Uhr an meinem Handgelenk zeigt sie immer noch an - ich bin sicher: die Zeiger bewegen sich. Und alles, was sich bewegt lebt.
Da muß man sich doch fragen, wie etwas ist, das tot ist. Mmh, naja .. ääh .. *überleg* .. nun ja - es ist weg, nicht wahr? Jawohl, weg ist gut, also naja nicht gut, aber das triffts, mal abgesehen von der leblosen Hülle - und die hat die Zeit ja nicht. Oder hat jemand shconmal Zeit gesehen? Vielleicht gespürt, gerochen - manche Dinge riechen mit der Zeit - vielleicht auch gehört, denn tickende Uhren können verdammt laut sein, besonders dann, wenn es besonders leise sein soll. Am schlimmsten ist es früh, wenn einen die Zeit in Gestalt des Weckers weckt - dann, genau dann müsste man die Zeit eigentlich totschlagen. Kann man aber nicht, und daran wird der an der Wand zerschellte Wecker auch nichts ändern.
Also können wir uns darauf einigen, dass Zeit weg ist, wenn sie tot ist. Demzufolge ist Ort zum Zeit totzuschlagen das Bett. Augen zu - Augen auf - Zeit weg. Super Sache, super Idee. Also ab ins Bett - erholen, schlafen, andere Dinge tun ... äh .. in Ordnung, wir werden das nicht weiter vertiefen ;). Nunja, auf jeden Fall eine positive Sache, das Bett - nein, das Zeittotschlagen.

Also, dann werd’ ich jetzt anfangen - mit dem Zeittotschlagen.
Gute Nacht
Der VOWI

PS: Upps - daneben, jetzt hab ich meinen Header totgeschlagen - oder totschlagen lassen? - Mist! Weg is er ...

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Mäusesonnenschein

Ne graue Maus am Feldrand sitzt
und Weizenkörner sich stibitzt.
Ihr kleines Stummelnäschen bebt
als just die Sonne sich erhebt.

Ein Strahl fällt ihr direkt ins Fell
und blendet ihre Äuglein grell.
Schnell wendet sich die kleine Maus
vom Lichte ab und huscht ins Haus.

Doch ach, der Sonne heller Strahl,
dem Mäuselein den Durchblick stahl.
sie taumelt in der Dunkelheit -
oh weh, der Aufprall ist nicht weit.

Schon kracht die Maus gar hart und fest,
An einen großen Wurzelrest,
der aus dem Erdreich ragte stumm.
Er haut die Maus ganz einfach um.

Nach ein’ger Zeit die Maus sich regt
Der Kopfschmerz sich so langsam legt,
da rennt hinaus sie in das Licht
und schreit: "Du bist so widerlich!"

Die Sonne sieht betroffen drein.
"Warum nur muß so hell ich sein?"
Und traurig schiebt sie vor sich hin
Ne Wolke mit viel Regen drin.

Die Sonne weint - vor Regen trieft
Des Mäuschens Fell, die leise schnieft.
Da ruft sie laut zum Himmel hoch,
"Ach Sonne, scheine lieber doch.

Bist warm und hell und trocknest mich,
und bist so gar nicht widerlich."
Da kam die Sonne schnell hervor
und strahlte heller als zuvor.

Das Naß im Mausfell war gebannt,
doch hat die Maus nun Sonnenbrand.
Und die Moral von der Geschicht’,
die gibt diesmal leider nicht!



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Hallo alle zusammen, ja Mensch, nun ist der letzte Eintrag schon über einen Monat her. So kann das ja nicht weitergehen. Wo kommen wir denn da hin? Und das wo doch eigentlich soviel zu erzählen ist. Vor nunmehr 3 Wochen war zum Beispiel Ostern - mit schönem Wetter und grüngetüpfelter Landschaft. Der Osterhase war da, meine Eltern auch. Ein Konzert, in dem Filmmusik gespielt wurde, gehört nun zu unseren Erlebnissen dieses Jahres. Es war sehr schön, wenn auch nicht ausverkauft - na sowas! Jedenfalls habe ich wieder etwas gelernt, ich kann jetzt die Titelmusik vom Weißen Hai auf Anhieb erkennen. Ihr werdet mir jetzt sagen, das ist doch nicht schwer - naja, wenn man sie nicht kennt schon ... irgendwie ;) Ich geb ja zu, es ist eine Lücke in der Allgemeinbildung, aber nun ist sie geschlossen und alles ist gut. Mit meinen Eltern haben wir uns die Binghöhle angesehen, auch sehr interessant - und schön anzusehen. erwartet man doch von einer Höhle, dass es ‚hinunter’ unter Tage geht, nicht so hier - wir mussten gefühlte 8000 Höhenmeter überwinden bis wir den Eingang der Höhle fanden und uns durch die dunkle Tiefe hindurchgekämpft haben. Die Woche darauf hatte auch einen positiven Aspekt: URLAUB!!! Juhuu, nicht auf Arbeit gehen, nicht rumprogrammieren und sich mit den seltsamen Anwandlungen der Chefs auseinandersetzen. Nein, einfach entspannen - Osterbrunnen suchen - und wandern gehen in Hundshaupten. Das alles bei wundervollem Frühsommerwetter. Naja nun ist es also vorbei - der Alltag hat uns wieder, auch wenn die Schmuckosterhasen immer noch auf dem Tisch und vor der Haustür stehen. Jaja, der Alltag - hat er sich wie eine braune Aschewolke wieder über uns gelegt - *haha* - wie passend. Unter der Wolke - muß die Ruhe wohl grenzenlos sein ... Alle Flieger und Piloten sagt man, bleiben dabei am Boden und dann würrde was uns so nahe erscheint plötzlich unerreichbar und fern. Ähäm .. ach nee, nicht so laut drüber lustig machen, es gibt viele Menschen, die sind gerade gar nicht gut auf Dinge, die aus Island kommen zu sprechen. Also - böse Wolke!! Wie kannst du nur einfach in die zivilisierte Welt eindringen und alles, einfach alles durcheinander bringen. Ganze Firmen gehen wegen dir pleite, Urlauber bekommen entweder keinen oder mehr Urlaub, je nachdem, wo sie sich gerade aufhalten. Und - irgendwie hat das schon fast etwas philosophisches - Europa ist mit einem Mal wieder riesengroß geworden. Eine Reise bis an den westlichsten Zipfel Europas dauert nun keine 2 Stunden, sondern sage und schreibe !30! - DREISSIG - Stunden. Unfaßbar. Das ist ja fast schon am anderen Ende der Welt. Wie weit man mit dem Flugzeug in 30 Stunden käme ... aber das geht ja jetzt nicht, das heißt - heute ja doch schon wieder ein klein wenig mehr als gestern, oder vorgestern. Schade eigentlich, der Himmel war so schön blau, keine 20 kondensstreifenziehende Flugzeuge in 30 Minuten über unserer Terrasse. Aber ihr wisst ja, alles hat ein Ende ... Bis bald der ascheberieselte VOWI

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Herzogenaurach Am vergangenen Donnerstag wurde auf einem Feld bei Herzogenaurach ein unidentifiziertes Objekt frei schwebend in 20 Metern Höhe entdeckt. In den frühen Morgenstunden erschien das Ufo und glänzte metallisch silbern. Es würde sich um "eine Kugel mit Zacken" handeln, wurde von der Augenzeugin Saskia H. zu Protokoll gegeben.
Nach intensiven Nachforschungen der Redaktion in Zusammenarbeit mit dem Ufo-Experten der Universität Herzogenaurach Prof. Dr. B. Hieber konnte das Rätsel gelöst werden. Es handele sich hierbei um ein Raumschiff mit Kirschkernantrieb, zu erkennen an der charakteristischen Zackenform mit kirschkernähnlichem Rumpf. Dr. Hieber erläuterte außerdem das plötzliche Erscheinen und Verschwinden des Objektes: "Über dem Nike-Outlet-Center befindet sich ein Tor, ein sogenanntes Stargate. In einer der letzten Folgen der gleichnamigen, als Fernsehserie getarnten Dokumentarreihe wurden die Koordinaten dieses eher selten benutzten Gates an eine extraterrestrische Lebensform übermittelt. Eine Delegation des Planeten Mon Cheri nutzte dies nun, um in einem Treffen der Verkehrminister Deutschlands und Mon Cheri’s das Thema Mautgebühren zu erörtern." Verkehrsminister Ramsauer lehnte natürlich jede Stellungsnahme zu den geheimen Gesprächen ab.
Dr. Hieber konnte jedoch ein Gespräch an Bord des Raumschiffes aufzeichnen, das zweifelsfrei feststellt, dass der Minister selbst ein Mon Cherianer ist. Exklusiv stellte er es der Redaktion des VOWI Tagblattes zur Verfügung:
Alien 1: "Erdkirsch an Kirschbaum - Erdkirsch an Kirschbaum - haben Gate planmäßig durchsprungen und befinden uns jetzt auf der Erde!"
Alien 2: "Kirschbaum an Erdkirsch - ist Kontakt erfolgt?"
Alien 1:"Negativ - setze Kurs München, um Agent Ramsauerkirsch an Bord zu nehmen"
Alien 2: "Nach Kontakt bitte Meldung machen! - Ende"
Alien 1: "Lieutenant Vogelkirsche - setzen sie Kurs Süd-Ost. Volle Kirschgeschwindigkeit."
Alien 3: "Commander Cheri - wir haben ein Problem!"
Alien 1: "Ein Problem, Lieutenant? Spezifizieren sie das!"
Alien 3: "Es gibt Komplikationen im Kirschantrieb, vermutlich ein Kirschkernbruch!"
Alien 1: "Sofort Energie umleiten auf die äußeren Blütenblätter. Lieutenant Vogelkirsche - BREMSEN! Wo ist der Bordingenieur Spucki?"
Alien 4: "Hier Commander! Arbeite schon an der Trockenlegung neuer Kirschkerne *spuck*"
Alien 1: "Sehr gut - weitermachen! Holen sie sich Unterstützung vom Kirschen- äh Küchenchef. "
Alien 4: "Lieutanent Schattenmorelle hat zu viel Kirschbrannt-"
Alien 1: "Was - er hat einen Brand?"
Alien 4: "Nein, nein, den hatte er gestern. Nach der Löschung hat er nur noch Kopfschmerzen."
Alien 1: "Nun .. äh, ja, .. gut! Dann machen sie das alleine. Wie lange brauchen sie?"
Alien 4: "Mindestens 4 Stunden"
Alien 1: "Sie haben 3, Lieutenant Spucki!"
Alien 4: "Ich machs in 2!"

"Hier bricht das Signal ab", so Dr Hieber etwas wehleidig. Die Redaktion bleibt an der Akte "Kirsch" dran und berichtet, sobald es neue Entwicklungen gibt.



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und GRÜN .. was ist das? Ganze klare Sache: ’ne Banane in einem deutschen Supermarkt! Ich hab da mal ne Frage .. an alle Mitlesenden, aber noch mehr an alle Edeka-Marktleiter, an alle Aldi-Verkäufer und Lidl-Mitarbeiter WARUM ZUM TEUFEL GIBT ES HIER NUR GRÜNE BANANEN??? Wer isst denn so was? Kommen die Kunden und wollen so was haben? "Och ja, heute solls was schönes knackig grünes sein. Was haben sie denn so da?"- "Bananen!" - "Nein wirklich - grüne Bananen gibt es? Toll, die muß ich unbdeingt auch haben" - "Grüne Bananen eß ich besonders gern" - "Ach ja, so liebe ich meine Banane - knackfrisch muß es sein beim Reinbeißen - und auf keinen Fall süß!" Hey, aufwachen - Bananen sind gelb! Gelb! GEEEELB! G - E -L - B! ... Gelb! Jawohl. Nicht GRÜN! .. fängt auch mit G an, ist aber was ganz anderes. Äpfel dürfen grün sein, oder grüne Tischdecken, sogar Computer, wenns sein muß, oder Bierflaschen - aber keine Bananen. Puuh - das musste mal gesagt werden! Ich hab mich natürlich näher damit befasst, um rauszukriegen, wie das zustande kommt. Richtig, die Bananen werden nicht einfach zu unreif geerntet. An dem Reifegrad sind tatsächlich die Märkte selbst "schuld". Bananen kommen in diesen Kisten, die man überall sieht in Deutschland an und werden gelagert - grün. Das ist auch in Ordnung, weil Bananen hervorragend nachreifen, wenn man sie nicht mehr bei 12-14 °C kühlt. Sie produzieren Ethylen, was den Prozeß beschleunigt, wandeln Stärke in Zucker um und bauen Chlorophyll ab. Das Resultat ist eine gelbe, süße, leckere Banane, die 3-6 Tage haltbar ist. Was soll ich als Verbraucher jetzt also mit einer grünen Banane? Ich will die doch morgen früh auf arbeit mitnehmen. So eine Banane benötigt aber einige Tage Zeit vom grünen in den gelben Zustand, wenn man nicht Pech hat und sie sofort in den braunen Zustand übergeht - wegen falscher Lagerung, schlechter Qualität .. Unlust seitens der Banane, wer weiß das schon. Damit jedoch ein Laden nicht selbst Bananen ausreifen lassen muß, werden diese beim Großhandel bestellt - mit exakter Reifegradangabe: 1 ist dabei ganz grün, 7 gelb mit braunen Punkten, also überreif. Bei Reifegrad 5 ( = gelb mit grüner Spitze) steht hier: "Bester Zustand für den Verkauf im Einzelhandel, da die Frucht noch einige Tage gut haltbar ist". Müßte ich den Zustand der Bananen etwa im Edeka angeben, würde ich eher auf 2 ( = Grün mit leichtem Ansatz von gelb) tippen - krumm, grün, knackig! Herr Aldi, Frau Edeka - Macht was! Der Banana-VOWI

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Heute muß ich mal 2 Sachen loswerden, die mich nerven:

1. Warum sollte "zur Zeit" ein Wort sein?? Das ist eine Präposition und ein Substantiv - aber was ist "zurzeit"? Und warum soll man das einsetzen. Ich weigere mich standhaft!
2. Wo wir schon bei der Sprache sind, was ist "sinnfrei" eigentlich für ein sinnloses Wort. Erstens gibt es durchaus schon länger vorhandenen Ersatz für dieses Wort. Und zweitens scheint man es nur einzusetzen, wenn man sich über einen Sachverhalt besonders lustig machen möchte. Leider hat es denselben Charakter wie Tschüßigkofsky oder Tschö mit ö.. es ist einfach nicht lustig sondern nur doof.

Nachdem ich das nun also los bin, muß noch erwähnt werden, dass ich vorgestern wiedermal etwas gelernt habe: Kauft man eine Festplatte, auf die ein Terabyte passen sollen, dann passt da gar kein Terabyte drauf, also irgendwie schon, aber nicht so, wie man sich das denkt. Man stelle sich vor, eine Festplatte hätte ein Kilobyte (um die Zahlen in Grenzen zu halten). Dann entsprach das meiner bisherigen Auffassung genau 1024 Byte. Dem ist aber nicht mehr so. Denn das Kilobyte aus meiner Vorstellung wurde mal eben umbenannt und heißt jetzt Kibibyte - ist ja albern. Dieses Kibibyte hat nun also 1024 Byte. Ein Kilobyte besteht jedoch fortan aus 1000 Byte. Aha, na so was, da fehlen ja jetzt 24 Byte, macht 2,4%. Was aber nun, wenn ich eine Terabyte-Festplatte kaufe. Natürlich wurde auch das umbenannt. Das echte Terabyte heißt jetzt Tebibyte und hat 2 hoch 40 Byte, das Terabyte von heute dagegen nur 10 hoch 12 Byte. Okay ich gebe zu, das kann man jetzt schwer vergleich, so auf den ersten Blick, aber da fehlen doch tatsächlich 10 % Speicherplatz. Sauerei!
Zum ersten Mal vorgeschlagen wurde das übrigens 1996 vom IEC (International Electrotechnical Commission), bevor es 2007 auch von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt für Deutschland empfohlen wurde.

So, jetzt muß ich erstmal in mich gehen -
und die Sonne auf dem Nach-Hause-Weg genießen. ;)

Bis bald
Der VOWI



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Jaja, Olympia ist vorbei. Und darum heute ein Wettbewerb aus einem ganz anderen Bereich. Viel Spaß dabei ;) Der Blatt-Cup Ein Blättlein fiel vom hohen Baume, Im Blattwerk hob sich laut Geraune, wer wohl als nächstes runterfiele und fortan nicht zum Ziele schiele. Die Blättlein nämlich streben jährlich mit großem Einsatz, sehr begehrlich den hochdotierten Blatt-Cup an, und jedes Blatt tut, was es kann. Denn Blatt-Cup-Sieger wird man nur, hängt man bei Wind und Wetter stur am längsten von des Baumes Ast, als Preis bleibt Blatt ein Jahr als Gast. In diesem Jahr das Eichblatt Heinz Gewinnt den Blatt-Cup; fast so scheint’s. Er räkelt sich und baumelt munter Total entspannt am Baume runter. Doch ein Stück weiter hinterm Stamm, da hängt das große Blatt Bertram. Auch er will Blatt-Cup-Sieger werden Und sich als Blatt-Held laut gebärden. Welch einmaliges Blatt-Duell Professionell - sensationell! Und längst herab gefall’nes Laub - Es raschelt anerkennend laut. Jedoch von Fern, kein Blatt es sieht, ’ne Wolkenwand herüberzieht. Krawum - schon kracht der erste Blitz, in Bertrams Ast erscheint ein Ritz. Krawum - ein zweiter Blitz erschallt In Heinzens Ast gar schlimm es knallt. Die Blattgemeinde ruft es aus - Doch schon passiert’s, Oh Schreck, Oh Graus! Bertram und Heinz - die beiden schwanken, schon weist das Wetter sie in Schranken. Die beiden Äste brechen ab - Vorbei ist’s mit dem Sieg im Cup. Und die Moral von der Geschicht’: Bist du nur ein Blättchen, freihängend im Wind, Versteif dich auf Ziele nicht allzugeschwind.

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Hallo zusammen,
Letzte Woche war es wiedermal so weit --- KONZERT--- Juhuu!!
Akteur des Abends: Chris Rea! Nun bin ich nicht der ganz große Fan, Blues ist einfach nicht mein Ding :). Aber es war doch sehr schön. Die Stimmung im Saal der Meistersingerhalle wieder sehr Nürnberg-typisch: erst passiert gar nichts und zum Schluß stürmen sie fast die Bühne. Man könnte auch sagen, der Franke an sich muß lange vorglühen, ist dann aber zum Showdown voll da. Das ist mir auch bei Grönemeyerkonzerten schon aufgefallen.
Das Konzert selbst war wirklich gut, wesentlich besser als gedacht. Der Chris Rea ging richtig ab. Nicht nur seine bekannt rauchige Stimme brachte Leben in den Saal, sondern auch zahlreiche wirklich grandiose Gitarrensolos - tja, das würde ich auch gern können, aber dafür fehlen mir ca. 50 Jahre Übung und höchstwahrscheinlich das nötige Talent.
Ein kleiner negativer Punkt muß dennoch erwähnt werden - es war tierisch laut! Nicht so laut wie REM vor 2 Jahren, da hat es tatsächlich in den Ohren wehgetan, aber mit AC-DC konnte Chris Rea locker mithalten, wobei ich die allerdings Open Air gesehen habe, was durchaus der Grund für die für AC-DC-Verhältnisse gemäßigte Lautstärke sein könnte.
Eine Anmerkung nun noch - Olympia ist zu Ende - ooooooooh! :( Schade - naja, dann hab ich abends jetzt wieder mehr Zeit, um mal wieder nen Film zu gucken, oder nützliche Dinge zu tun. Aber spannend war’s ja schon. Mit Abstand am spannendsten, sogar spannender als Biathlon, meinem Favorit bei den Winterspielen, war dieses Jahr der Team-Eisschnelllauf. Wahnsinn, wie Anni Friesinger, fast gestürzt und den Anschluß verloren, kurz vorm Ziel völlig entkräftet strauchelt und die letzten 10 Meter ins Ziel rutscht, um Deutschland mit wenigen Hundertstelsekunden Vorsprung vor den Amerikanerinnen ins Finale zubringen, wo sie später die Goldmedaille gewinnen. Unglaublich! Da möchte man am liebsten noch 2 weitere Wochen Olympia. Es gibt auch eine sehr spannende neue olympische Disziplin, ebenfalls sehr spektakulär - Ski-Cross. Nie gehört? Gibt’s auch erst seit 7 Jahren und wird selbst bei Olympia zur Zeit nur von Halbprofis und alternden ehemaligen Abfahrtsprofis gefahren, weil es einfach noch keine richtigen Profis gibt. Dabei fahren 4 Skifahrer gegeneinander in einer engen, sehr hügeligen Piste dem Ziel entgegen. Auch ein paar Deutsche waren dabei, die hatten allerdings alle etwas Pech, einer ganz besonders, denn ein Kunkurrent hatte sich kurz vorm Ziel und vor dem vorletzten Hügel etwas vertan, er sprang nicht weit sondern eher hoch und landete wie ein Stein direkt vor dem Deutschen, der wiederum mit einem Ski hängenblieb, bei schätzungsweise 40-50 km/h eine Pirouette drehte, wieder in die richtige Richtung den nächsten Hügel meisterte, aber aufgrund der zu niedrigen Geschwindigkeit noch von einem Läufer überholt wurde. Der dritte Platz wurde es am Ende nur, der zweite hätte es sein müssen, um ins Halbfinale zu kommen, schade.
Aber nun sind die Winterspiele vorbei, der Winter auch, Frühing: Du kannst kommen!

Euer VOWI



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Juhuu, es ist soweit - das heißt, eigentlich ja schon seit eineinhalb Wochen. Olympia ist toll. Viele Menschen, die viele Sachen machen, die ich nicht kann und die das dann auch noch so gut machen, dass sie eine verbogene Metallscheibe wahlweise in Gold, Silber oder Bronze erhalten - und einen GRÜNEN Blumenstrauß - wie scheußlich. Aber die Macher dieser Blumensträuße beteuerten, dass der Kontrast des Kohlkopfgrüns mit dem des Schneeweiß unheimlich toll aussieht. Naja, da kann man geteilter Meinung sein, aber eigentlich gehts ja auch gar nicht um die Sträuße, sondern um die Athleten, die sie erhalten. Man kann aber durchaus auch noch einiges lernen: Zum Beispiel hat Norwegen einen König und einen Prinzen, die beide Biathlon sehr spannend finden. Der König heißt Harald V. Sein Sohn, der Kronprinz Haakon ist übrigens mit Mette-Marit verheiratet, den Namen kenne sogar ich. Aber das ist natürlich nicht das Einzige, was man bei olympischen Spielen lernt: Ganz frisch von gestern - man kann durchaus unter gewissen Umständen Zeit "hinzuverlieren". Ob das so sprachtechnisch korrekt oder am Ende noch im Duden steht? Ich bin mir da nicht so sicher :) Aber gerade als mir Zweifel kamen, ob denn das nicht nur ein Versprecher war, benutzte der Reporter dieses Wortkonstrukt gleich noch mal. Besondere Leistungen also, wohin man schaut - wenn nicht sportlich, dann eben kommunikativ. So, nun aber wieder ab vor den Fernseher - mal sehen, welche Medaillen da noch vergeben werden. Der olympiaeifrige VOWI

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Kommentare

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Ich werde sie dann .. irgendwie ... einbinden :)

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